Spiel Satz Stuhl

Spiel Satz Stuhl

Jedes Produkt hat hinter seinem Entstehungsprozess unzählige Geschichten, die normalerweise von seinen Benutzer*Innen unbemerkt bleiben. In den meisten Fällen handelt es sich um einen „normalen“ Prozess innerhalb eines Unternehmens, Büros oder Studios, oftmals aus dem künstlerischen Wunsch von einer Person etwas Neues zu schaffen. Für uns, aber nicht ausschließlich, ist es notwendigerweise eine Teamarbeit, die auch einen Prozess der Zusammenarbeit, des Lernens und der Inklusion ist. Weil es für viele von uns üblich ist, dass wir einen der Designberufe (Design, Architektur, Grafik, Kunst) als Beruf oder Lebensweise gewählt haben. Dass wir unsere Tätigkeit ausüben, das heißt, wir gestalten als Spiegelbild dessen, was wir wollen, wie die Welt werden soll.

In diesem Universum von Geschichten gibt es natürlich Wünsche, Frustrationen und Erfolge. Sie sind auch der Alltag derer, die an ihnen teilnehmen. Einige, wie die unnötigen Besprechungen, werden im Alltag einfach verwässert und vergessen. Einige weitere werden in den Emotionen geschmiedet, das heißt, sie werden in Erinnerung bleiben, aber nicht ihre Beziehung zu einem bestimmten Objekt. Andere werden zu Anekdoten, wie dieser glückliche Unfall, der zu einem Designdetail wurde.

bintou Stuhl

Hier möchte ich diese Geschichten aufzeichnen, die für ein Sozialunternehmen wie unseres sehr wichtig sind. Und wie gesagt, sie sind unsichtbar, wenn vor ihnen ein bintou Stuhl, >>kekendo Tische oder eine >>fonko Klammer stehen.

Jedes Projekt ist für uns gleichzeitig eine Gelegenheit zum Lernen, sei es Mathematik, technisches Zeichnen, konstruktive Methoden, kulturelle Unterschiede, alles ist willkommen. Wenn wir anfangen, sind wir offen für alle Vorschläge, die unsere Trainees machen. Diese erste Herangehensweise an das Design möchten wir so experimentell wie möglich haben. Jedes Objekt und Problem sind willkommen. Vielleicht empfehlen wir, diese Idee mit einer anderen zu mischen oder eine interessante Lösung für ein anderes Problem zu subtrahieren.

Wir arbeiten mit dem, was verfügbar und am einfachsten ist: Pappe, Papier, Plastikbleche. Wir machen Modelle, ohne über das Ende nachzudenken, obwohl immer ästhetische Absichten angedeutet werden. Wir testen ihre Lebensfähigkeit und Stabilität. Wir fügen hinzu oder reduzieren. So nehmen unsere Objekte in kleinen und intuitiven Schritten Gestalt an. Wenn wir eine Auswahl haben (fast immer demokratisch), machen wir einen ersten Prototyp, wir arbeiten noch mehr daran, wir fügen Fragen hinzu: Und wie würdest Du ihn produzieren, wenn du 1000 machen wolltest? Was sind die geeigneten Materialien? Was ist mit den Farben? Wenn wir diese kleinen Entscheidungen getroffen haben, kommen wir zum Moment des Testens. Und dann kommt das Tastbare, die Emotionen und die Empfindungen ins Spiel.

Ich denke gerne, dass diese Art des Entwerfens (Reagierens) es uns ermöglicht, saubere und ehrliche Produkte zu machen, die ihre Funktionen mit einem Minimum an Elementen optimal erfüllen. Zumindest hat es bisher so funktioniert. Unser Stuhl ist ein Spiegelbild seiner Gestalter und unseres Prozesses, aber um ihn zu entschlüsseln, hilft es, seine Geschichte zu kennen. Seine Elemente reagieren auf seine Funktion und seinen streng geometrischen formalen Ausdruck einfacher Ebenen und fester Linien.

bintou kann nur als Summe seiner Teile, als Synergie eines Prozesses verstanden werde.

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Beitrag von >>Armando

kekendo/2 hochgeklappte Präsentationsfläche Magnetleiste

nachhaltige produkte

Wie die fertigen Produkte dann am Ende aussehen und, wie wir Euch bei gestalterischen Prozessen helfen können

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