Haare zeigen Haltung * um die Welt mit weserholz

Haare zeigen Haltung * um die Welt mit weserholz

Heute ist Afrikatag – sagt unser Redaktionskalender, der eine eigene Rubrik für Aktionstage enthält. Über die Suchmaschine Ecosia recherchiere ich die Hintergründe zu diesem Tag. Ganz nebenbei pflanze ich so, noch sitzend am Computer, Bäume, ja denn das Sozialunternehmen >> Ecosia investiert seine Gewinne in den Fortbestand unserer Wälder.

Ecosia spuckt aus:

Der 25. Mai ist der Gründungstag der „Organisation für Afrikanische Einheit“ (1963), die Vorgängerorganisation der „Afrikanischen Union“. In vielen afrikanischen Ländern ist er ein gesetzlicher Feiertag.

Ein toller Anlass – so denke ich – um einen Beitrag über die diverse Design- und Kunstszene des afrikanischen Kontinents zu schreiben. Ich nehme mir die Bücher „Making Africa“ und „Africa Rising“ (beide sehr zu empfehlen) und gehe meine Notizen und Markierungen durch. Doch wo fange ich an, wie setze ich meinen Fokus, wovon berichte ich euch? Schnell merke ich, dass ich so einen diversen Kontinent mit seinen Designer*innen und Künstler*innen in nur einem Beitrag nicht gerecht werden kann. Wohl eher würde ich dadurch genau das reproduzieren, was ich mit meinem Beitrag aufbrechen will.

Ich habe Bisrats Worte im Ohr die sie mir in unserem >> Gespräch über Zusammenhalt sagte: „(…) mich (hat) diese Reduzierung immer genervt. Afrikanisch – als wäre Afrika ein großes Land mit einer Sprache und einer Musikrichtung. Diese einzige Sicht Afrikas, die wir immer wieder aus den Mainstreammedien kennen, reicht jetzt!“

Deshalb nehmen wir diesen Tag zum Anlass eine neue Blogserie ins Leben zu rufen um die Diversität unserer Welt zu erleben. Weißt du welche Länder zum afrikanischen Kontinent zählen oder wo Inguschetien und Suriname liegen? Gemeinsam mit euch werden wir an verschiedene Orte dieser Welt reisen und Designer*innen, Künstler*innen und Kulturschaffende kennenlernen. Mal wird es politisch, mal lustig und manchmal einfach nur schön. Den Auftakt macht die Elfenbeinküste.

SKULPTUREN – DIE IVORISCHE KÜNSTLERIN LAETITIA KY LÄSST IHRE HAARE SPRECHEN

Verschiedene Archivfotos von Frisuren von Frauen afrikanischer Stämme vor der Kolonialisierung, inspirierten Laetitia Ky zu ihrer Kunst. Seitdem formt sie aus ihren Haaren Skulpturen und verbreitet ihre Bilder über Instagram und andere Social Media Kanäle.

Laetitia Ky Haar Kunst Protest
Fotos von Laetitia Ky (Quelle: Instagram Profil der Künstlerin)

Was auf unterhaltsame Weise als Ausdruck ihrer Kreativität begann, hat sich seitdem in eine politische Haltung und Protestform verwandelt. Laetitia Ky positioniert sich mit ihren Skulpturen u.a. gegen die Gewalt an Frauen, gegen Waffengewalt und für die Gleichstellung der Geschlechter.

Wer ihr noch nicht folgt, >> sollte dies tun. Wir sind begeistert von ihrer Arbeit und dem kreativen Ausdruck politischer Statements! Sie hat etwas zu sagen und tut dies auf ihre ganz besondere Art. Und es macht einfach auch Spaß ihre Bilder und Videos zu sehen.

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Kunst allein kann vielleicht nicht die Welt verändern, aber sie kann uns wachrütteln, irritieren und uns dazu auffordern, aktiv zu werden!

gemeinsam wirken

Auch uns hat es in den Fingern gejuckt und wir wollten unseren Beitrag leisten, die Welt ein Stück weit gerechter zu machen.

weserholz wird durch die Menschen geformt und geprägt, die unter unserem Werkstattdach zusammenarbeiten. Es ist ein modellhafter Versuch, Formen der Zusammenarbeit und des Zusammenlebens anders auszugestalten und sich mit den Chancen und Möglichkeiten unserer Migrationsgesellschaft auseinanderzusetzen.

Die kulturelle Heterogenität des Teams ist für uns Quelle und Inspiration. Unsere Produkte platzieren sich repräsentativ für neue Lebensentwürfe inmitten der Gesellschaft.

> Du willst, dass fonko oder eines unserer anderen Produkte bei dir einzieht? Dann hier entlang…

>> Gestaltungsarbeit durch Co-Creation Prozesse? Noch nie gehört?! Hier erfährst du mehr dazu…

>> Wie Unternehmertun und soziales Engagement zusammengehen, kannst du hier nachlesen…

 

ein Beitrag von >> Paula Eickmann

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